Viele Beamte verschenken jedes Jahr Tausende Euro, weil sie nicht wissen, wie sie ihre private Krankenversicherung richtig absetzen. Verpassen Sie nicht einen Ihrer größten Steuervorteile!
Bereits hunderten Beamten zu maximaler Ersparnis verholfen.
Durchschnittliche Erstattung
1.340 € / Jahr
Als Beamter befinden Sie sich in einer besonderen Situation: Sie zahlen keine klassischen Sozialabgaben wie die Renten- oder Arbeitslosenversicherung (Sie erhalten später schließlich eine Pension). Da Sie aber nicht versicherungsfrei sind und sich selbst krankenversichern müssen, erkennt das Finanzamt Ihre PKV-Beiträge als Sonderausgaben (Vorsorgeaufwendungen) an.
Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihre Beiträge fast vollständig steuerlich absetzen können. Im Gegensatz zu Angestellten, deren Sozialabgaben direkt vom Lohn abgezogen werden, müssen Sie aktiv werden. Die PKV teilt Ihren Beitrag dafür in zwei Kategorien auf:
Leistungen wie ambulante ärztliche Grundversorgung, Krankenhaus im Mehrbettzimmer oder verschreibungspflichtige Medikamente.
Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung, Einbettzimmer oder hochwertiger Zahnersatz.
Da die Basisabsicherung den Höchstbetrag von 1.900 Euro in der Regel meist schon ausreizt, fallen die Wahlleistungen steuerlich oft weg – Sie können als Beamter aber dennoch fast Ihren gesamten Basis-PKV-Beitrag steuerlich geltend machen.
Rechenbeispiel: Bei einem Steuersatz von 35 % und einem Basis-Beitrag von 320 Euro sparen Sie so schnell über 1.300 Euro im Jahr (mehr als 110 Euro netto jeden Monat!).
Testen Sie interaktiv, wie sich Ihre Beiträge und Ihr Steuersatz auf Ihre jährliche Ersparnis auswirken.
Ersparnis pro Jahr
1.075 €
Ersparnis pro Monat
90 €
Viele Beamte nutzen einen besonders cleveren Steuerspartrick, den das Einkommensteuergesetz erlaubt: Die Vorauszahlung von PKV-Beiträgen.
Sie dürfen bis zum Dreifachen eines Jahresbeitrags im Voraus zahlen und diese Summe noch im selben Jahr steuerlich absetzen. Bis zum 21. Dezember des laufenden Jahres muss die Zahlung bei der PKV eingegangen sein.
Wenn Sie beispielsweise im aktuellen Jahr ein besonders hohes zu versteuerndes Einkommen haben (z.B. durch eine Abfindung, hohe Mieteinnahmen, eine Nachzahlung oder den Verkauf einer Immobilie), ist Ihr Grenzsteuersatz entsprechend hoch.
Wenn Sie nun Ihre PKV-Beiträge für die nächsten 1 bis 3 Jahre vorauszahlen, drücken Sie Ihre Steuerlast in genau diesem Jahr massiv nach unten. In den Folgejahren zahlen Sie dann keine PKV-Beiträge, haben dafür aber die 1.900 Euro Höchstgrenze für andere Versicherungen (wie die Berufsunfähigkeits- oder Haftpflichtversicherung) komplett frei, die sonst verpuffen würden.
Michael (42), ein verbeamteter Gymnasiallehrer aus Hessen, saß neulich bei mir im Büro. Er zahlte jeden Monat 320 Euro für seine PKV. In den letzten acht Jahren hatte er diese Beiträge nie in der Steuererklärung angegeben. Er dachte schlicht, das liefe alles automatisch über die Bezügestelle.
Das waren über 10.000 Euro verlorenes Geld. Nach einer gemeinsamen Überprüfung reichten wir sofort eine Korrekturerklärung für die letzten vier Jahre ein (weiter rückwirkend ist es leider meist nicht möglich).
Um Rückfragen und fehlerhafte Berechnungen durch das Finanzamt zu vermeiden, beachten Sie diese Checkliste für Ihre Steuer-Software (Anlage Vorsorgeaufwand).
Tragen Sie hier den Gesamtjahresbeitrag (inkl. Pflegepflichtversicherung) ein. Sie müssen die Summe nicht selbst in Basis- und Wahlleistungen aufteilen. Das Finanzamt erhält die genaue Aufteilung automatisch elektronisch.
Tragen Sie als Beamter hier immer 0 Euro ein. Sie erhalten keinen Arbeitgeberzuschuss, sondern Beihilfe (und diese wird hier nicht eingetragen).
Wenn Sie im Vorjahr von Ihrer PKV eine Beitragsrückerstattung (BRE) erhalten haben, muss dieser Betrag hier eingetragen werden. Er mindert Ihre absetzbare Summe in diesem Jahr.
Setzen Sie unbedingt das Kreuz bei "Ich bin/war im Beamtenverhältnis beschäftigt" (Zeile 50) und "Ja" bei der Frage nach fehlenden Pflichtbeiträgen zur Rentenversicherung (Zeile 54). Wenn Sie das vergessen, wendet das Finanzamt falsche Höchstgrenzen an!
Als Beamter sind Sie oft nicht allein in der PKV. Wie sieht es steuerlich bei Ihren Angehörigen aus?
Beihilfe? Vorerkrankungen? Elternzeit? Pension? Es gibt unzählige Fragen rund um die richtige private Krankenversicherung für Beamte. Ein Fehler bei der Gesundheitsprüfung oder der Tarifwahl kann Sie später Zehntausende Euro kosten.
Beihilfe- & PKV-Berater für Beamte
"Ich kenne die Stolpersteine und die Lösungen. Lassen Sie uns sicherstellen, dass Sie medizinisch optimal abgesichert sind, in der Pension nicht von hohen Beiträgen erdrückt werden und keinen einzigen Cent an das Finanzamt verschenken."
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